Stillzeit

Probiotika gegen bakterielle Mastitis Nadine Tröbitscher, 16.03.2017 14:34 Uhr

Berlin - Verstopfte Milchgänge, Stress oder Hormonschwankungen können die Ursachen einer Entzündung der Brustdrüse sein. In vielen Fällen kann jedoch der Mastitis auch eine bakterielle Infektion zugrunde liegen. Was dann folgt ist eine Antibiose. Wer diese umgehen möchte, kann dank einiger Tipps vorbeugen.

Die Wochenbett-Mastitis wird in den meisten Fällen vom Staphylokokken verursacht. Aber auch Streptokokken oder Proteus-Bakterien können in einzelnen Fällen Grund für die Entzündung sein. Etwa jede dritte Stillende ist betroffen. Die Brust rötet sich, schwillt an und schmerzt stark, was zu einer Unterbrechung oder sogar einer Beendigung des Stillens führen kann. Die pathogenen Keime können durch das Umfeld auf den Säugling übertragen werden. Kommt dieser mit der mütterlichen Brust in Verbindung, wird diese von den Bakterien besiedelt. Kleine Risse der Brustwarze und ein Milchstau, der für erweiterte Milchgänge sorgt, können das Eindringen der Bakterien erleichtern.

Wird eine Mastitis früh erkannt, kann Kühlen mit Eisbeuteln oder Quarkumschlägen die Entzündung lindern und die Schmerzen nehmen. Die Brust sollte ruhig gestellt und die angestaute Milch abgepumpt oder ausgestrichen werden. Im Falle einer nachgewiesenen bakteriellen Infektion wird mit einem geeigneten Antibiotikum behandelt.

Das Auftreten einer Mastitis kann nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden, jedoch kann die richtige Stilltechnik das Risiko senken. So kann eine entspannte Stillposition für Mutter und Kind Erleichterung schaffen. Nimmt das Baby die Brust richtig an, kann an der ganzen Brustwarze gesaugt werden. Weil dann die Zunge schützend über der unteren Zahnreihe des Kindes liegt, treten weniger Verletzungen auf.
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