Selbstmedikation

Fresh-up Läuse Nadine Tröbitscher, 28.06.2017 15:18 Uhr

Berlin - Kopfläuse – kaum ist das Wort ausgesprochen, beginnt es vielen auf dem Kopf zu jucken und zu krabbeln. Aber nicht immer ist ein Lausbefall mit einem Juckreiz verbunden, es gilt, den Kopf nach Nissen und Läusen abzusuchen und schnell zu handeln.

Läuseweibchen legen mehrere Eier am Tag, die Nissen sind etwa stecknadelkopfgroß und kleben meist am Haaransatz. Bevorzugt sind die Eier an den warmen Stellen des Kopfes zu finden, beispielsweise im Nacken und hinter den Ohren. Hier finden sie auch schnell Nahrung; die anfangs kleinen und hellgrauen Läuse färben sich nach ihrer Blutmahlzeit eher rötlich.

In der Regel geht die Laus alle zwei bis Stunden auf Nahrungssuche und beginnt am Kopf für zehn bis 30 Minuten zu saugen. Dabei ist es unerheblich, ob der Haarschopf sauber und dreckig ist. Sauberkeit schützt also nicht vor Lausbefall. Ohne eine Blutmahlzeit können die Parasiten bis zu drei Tage überleben. Während der Nahrungsaufnahme gelangt der Speichel auf die Kopfhaut, de gemeinsam mit den Ausscheidungen der Läuse einen Juckreiz oder gar allergische Reaktionen auslösen kann.

Kopfläuse haben immer Saison und haben sich auf ihren Wirt gut angepasst. Entgegen aller Mutmaßungen können sie weder fliegen noch springen. Die schnellen Läufer wandern von Kopf zu Kopf, wenn diese zusammengesteckt werden. Übertragungsquellen können ebenso Mützen, Spielzeug, Fahrradhelme, Haarschmuck und -bürsten sein.

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