Hautpflege

5 Tipps gegen trockene Winterhaut Maria Köpf, 30.01.2018 14:56 Uhr

Tipps drei: Richtig vorbeugen. An Tagen mit weniger als 7°C ist die Luft trockener, die talgproduzierenden Zellen stellen ihre Tätigkeit ein. Im Idealfall schützt ein dünner Hydrolipidfilm die Haut vor dem Austrocknen. Eine Kälteschutzcreme, auch Cold Cream genannt, kann das Gesicht auf langen Spaziergängen vor dem Austrocknen schützen. Allerdings: Eine dicke Fettschicht mit sich darunter ansammelndem Wasser ist idealer Nährboden für Bakterien, Pilze und Entzündungen. Deswegen gilt es, die Schutzschicht im Warmen schnell wieder abzunehmen. Empfindliche Menschen sollen in Cremes besser auf Emulgatoren verzichten; setzen können sie dagegen auf gute Öle wie Olivenöl oder Sheabutter und feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe wie Aloe Vera und Harnstoff. Auch lipidregulierend-antientzündliche Stoffe wie die Omega-6-Fettsäure Linolsäure dürfen in „Winter-Cremes“ gerne enthalten sein.

Tipp vier: Juckreiz richtig behandeln. Juckreiz kann ein Warnzeichen für zu geringe Feuchtigkeitssättigung der Haut sein. Nur bei schuppenden Trockenheitsekzemen sind Fettcremes indiziert. Bei Juckreiz ist die Pathogenese von entscheidender Rolle, denn er kann ein Warnzeichen für diverse Haut-, Stoffwechsel-, Infektions- oder Organerkrankungen sein. Die Symptome werden lokal mit kortisonhaltigen Cremes oder Lotionen, gerbenden Kompressen und kühlenden Gelen behandelt. Als Mittel der ersten Wahl bei unklarer Ursache von Juckreiz werden systemisch außerdem H1-Antihistaminika eingesetzt. Chronisch wird Pruritus laut Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) übrigens ab einer Dauer von über sechs Wochen.

Tipp fünf: Sonnenspaziergänge machen. Die positiven Einflüsse der Sonne lassen sich nicht nur gegen den Winterblues, sondern auch für unsere Haut nutzbar machen. Die Sonne regt Durchblutung, Stoffwechsel und Atmung an. Nicht zu vernachlässigen: Der benötigte Vitamin-D-Bedarf des Menschen wird bis zu 80 Prozent über die Haut gedeckt. Nur durch genügend Licht kann ausreichend Sonnenvitamin hergestellt werden. Schon ein 15-minütiger Aufenthalt an freier Luft genügt.

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