Großhändler wollen Toleranz

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Das will Dr. Dieter Starke, Leiter der Expertenfachgruppe Großhandel/Arzneimittelvertrieb der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG), nicht akzeptieren: „Wenn der Großhandel mit 80 verschiedenen Temperaturbereichen konfrontiert ist, muss er das umsetzen.“

Er sieht keinen Spielraum: „Im Bereich der Arzneimittelqualität kann es keine Zugeständnisse geben.“ Die Behörden orientierten sich an den Daten der Hersteller, und die müssten eingehalten werden. Es sei nicht Aufgabe der Aufsicht, den Pharmafirmen Vorgaben zu machen.

Starke betont aber auch, dass es perspektivisch – jenseits von kühlpflichtigen Arzneimitteln – nur noch zwei Temperaturklassen geben soll: bis 25 und 30°C. Seit 2007 gelte eine entsprechende Vorgabe für Arzneimittel, die in der EU zugelassen werden. Allerdings greift diese Systematisierung laut Starke nur, wenn Arzneimittel nach EU-Recht zugelassen werden, und nicht für Arzneimittel, die nach altem Recht zugelassen wurden. Die Schritte für eine Vereinheitlichung seien aber bereits eingeleitet.

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