Spahn verzichtet, Deal mit Laschet

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Berlin -

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kandidiert nicht für den CDU-Vorsitz. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will Spahn aus der nordrhein-westfälischen CDU im Falle seiner Wahl zum Parteichef zu seinem Stellvertreter machen. Auch Norbert Röttgen hat seinen Hut bereits in den Ring geworfen. Friedrich Merz wird voraussichtlich um 11 Uhr seine Bewerbung für die CDU-Spitze abgeben.

Heute ist viel Bewegung im Rennen um die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer: Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet kandidiert für den Posten. Laschet hat für 9.30 Uhr kurzfristig zu einer Pressekonferenz eingeladen, zusammen mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Spahn kandidiert nicht für den CDU-Vorsitz. Laschet will ihn aus der nordrhein-westfälischen CDU im Falle seiner Wahl als Parteichef als Stellvertreter vorschlagen.

Zuvor hatte bereits vergangene Woche CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen seine Kandidatur bekanntgegeben. Am Vormittag wollte auch der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz erklären, dass er antritt.

Kramp-Karrenbauer hatte am Montag angekündigt, dass sich mögliche Kandidaten noch in dieser Woche erklären wollen. Gewählt wird die neue Parteispitze auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin.

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