Gesundheitministerkonferenz

Spahn soll Lieferengpässe prüfen APOTHEKE ADHOC, 12.06.2018 18:01 Uhr

Seit die Beschlussvorlage für die kommende Woche „geschleift” worden ist und nunmehr die Prüfbitte in Richtung höhere Produktion und mehr Rabattvertragspartner geht, unterstützen neben dem Saarland und Hessen jetzt auch Sachsen, Brandenburg und Thüringen den Antrag.

Geht es nach den Vorstellungen der fünf Gesundheitsminister, dann sollten künftig bei lebenswichtigen Arzneimitteln mehr Vertragspartner als bisher mit den Kassen die benötigten Mengen herstellen und liefern können.

Auf die Frage, ob der Rabattknebel in Deutschland mittlerweile so groß sei, dass Pharmafirmen aus Produktionslinien aussteigen, weil sie sich nicht mehr rentierten, und Großhändler mit dem Verkauf bestimmter Arzneimittel im Ausland einen höheren Gewinn erzielen, verwies das Ministerium lediglich auf die Formulierung im Antrag, wonach gesetzliche Änderungen besprochen werden soll.

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