Versicherteninformation

Kassen schreiben Patientenberatung aus dpa, 26.06.2015 14:33 Uhr

Berlin - Anfang kommender Woche will der GKV-Spitzenverband einige unangenehme Briefe verschicken. Adressaten werden die Unternehmen sein, die bei der Ausschreibung für die künftige Patientenberatung in Deutschland unterlegen sind. Unter den Verlierern ist wohl auch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD), die bislang hilfesuchende Versicherte über ihre Rechte aufklärt – selten zur Freude der Kassen.

Die UPD-Berichte zeigen nach Ansicht der Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink, dass sich etwa die Hälfte aller Beschwerden in den Beratungen auf die Ausgestaltung der Leistungsgewährung der Krankenkassen bezog.

Die seit langem anhaltenden Streitereien zwischen GKV-Spitzenverband und UPD waren auch schon Gegenstand im Gesundheitsausschuss des Bundestags. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie unabhängig die UPD von Beschwerden über Krankenkassen berichten darf. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde im Wahljahr 2013 aufgeschreckt. Zu Tausenden hatten sich Patienten über Krankenkassen beschwert, die ihnen ohne ersichtlichen Grund Leistungen und Krankengeld verweigerten.

Das provozierte nun den Vorwurf, der Spitzenverband wolle auf dem Ausschreibungswege eine unliebsame Kritikerin los werden. „Hinter den Kulissen rumort es“, ist dort zu hören. Denn die Leistungen der UPD sind nicht nur nach Klein-Schmeinks Ansicht „in keinster Weise“ zu beanstanden – im Gegenteil. Die Anforderungen an die Qualitätssicherung sei außerordentlich hoch gewesen. Und die Beratung in medizinischen, rechtlichen oder psychosozialen Fragen sei immer auf einem hohen Niveau erfolgt – zum Nutzen der Patienten. De jährlichen Berichte der UPD seien immer auch Indikatoren für Fehlentwicklungen im Gesundheitssystem gewes

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