Rabattverträge

KKH schreibt HIV-Medikamente aus

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Die KKH-Allianz schreibt Rabattverträge über zehn HIV-Medikamente aus. Zugeständnisse könnte erneut vor allem ViiV Healthcare machen müssen: Von den zehn Fachlosen entfallen sechs auf Präparate des Joint Ventures zwischen Pfizer und GlaxoSmithKline, das insgesamt überhaupt nur acht Produkte im Sortiment hat. Ausgeschrieben sind Ziagen (Abacavir), Kivexa (Abacavir/Lamivudin), Trizivir (Abacavir/Lamivudin/Zidovudin), Telzir (Fosamprenavir), Combivir (Lamivudin/Zidovudin) und Celsentri (Maraviroc).

Erst im November hatte die KKH mit ViiV Rabattverträge über fünf HIV-Präparate geschlossen. Bei der Kasse hofft man, dass über die Reimporteure wieder Druck in die Ausschreibung kommt. Dass am Ende nicht der Originalhersteller den Zuschlag bekommt, gilt aber als unwahrscheinlich: In der Vergangenheit hatten die Reimporteure sich bei Ausschreibungen stets zurückhalten müssen, da sie die Lieferfähigkeit in der Regel nicht garantieren können. Die KKH-Verträge sollen ab Juli bundesweit für zwei Jahre gelten.

Ausgeschrieben sind außerdem der Proteasehemmer Reyataz (Atazanavir, Bristol-Myers Squibb), das Krebsmittel Neulasta (Pegfilgrastim, Amgen) sowie das MS-Medikament Copaxone (Glatirameracetat, Teva) und das Antipsychotikum Risperdal (Risperidon, Janssen-Cilag) als Trockensaft.

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