Wissenschaftler beraten Bundeskanzler

Das sind Scholz' Corona-Experten

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Berlin -

Bundeskanzler Olaf Scholz hat heute die Mitglieder des Expertengremiums zur wissenschaftlichen Begleitung der Covid-19-Pandemie zu einer konstituierenden Sitzung begrüßt.

Bund und Länder hatten am 2. Dezember vereinbart, dass ein wissenschaftliches Expertengremium in Bundeskanzleramt eingerichtet wird. Es soll über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Coronavirus beraten und auf dieser Grundlage Empfehlungen für die Pandemiebewältigung erarbeiten. Hierbei sind neben medizinischen und ethischen Fragestellungen insbesondere auch die Folgen von Pandemiebewältigungsmaßnahmen zu berücksichtigen.

Zu den Mitgliedern gehören Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit unterschiedlichem Hintergrund; dadurch soll eine breite Debatte ermöglicht werden, aus denen dann gemeinsame Empfehlungen erwachsen können.

  • Professor Dr. Heyo Kroemer (Charité) – Vorsitzender
  • Professor Dr. Melanie Brinkmann (TU Braunschweig) – stellvertretende Vorsitzende
  • Professor Dr. Reinhard Berner (Uni Dresden)
  • Professor Dr. Cornelia Betsch (Uni Erfurt)
  • Professor Dr. Alena Buyx (TU München, Deutscher Ethikrat)
  • Professor Dr. Jörg Dötsch (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin)
  • Professor Dr. Christian Drosten (Charité)
  • Professor Dr. Christine Falk (Medizinische Hochschule Hannover)
  • Professor Dr. Ralph Hertwig (MPI für Bildungsforschung, Risikokommunikation)
  • Professor Dr. Lars Kaderali (Uni Greifswald)
  • Professor Dr. Christian Karagiannidis (Leiter ARDS und ECMO Zentrum Köln-Merheim)
  • Professor Dr. Thomas Mertens (Stiko)
  • Professor Dr. Michael Meyer-Hermann (Uni Braunschweig)
  • Dr. Johannes Niessen (Gesundheitsamt Köln)
  • Dr. Viola Priesemann (MPI)
  • Professor Dr. Leif Erik Sander (Charité)
  • Stefan Sternberg (Landrat Ludwigslust-Parchim)
  • Professor Dr. Hendrik Streeck (UK Bonn)
  • Professor Dr. Lothar Wieler (RKI)

„In Gesundheitsnotlagen muss die Politik weitreichende und schnelle Entscheidungen bei in der Regel begrenztem und sich ständig änderndem Wissensstand treffen. Angesichts dessen kommt der Vorbereitung und Begleitung politischer Entscheidungen durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine große Bedeutung zu“, so Bundeskanzler Olaf Scholz. „Auf diese Weise können die verschiedenen Aspekte – insbesondere aber auch die Folgen – von Entscheidungen besser beleuchtet und in die Abwägung einbezogen werden. Zugleich sorgen wir damit für mehr Akzeptanz und Transparenz.“

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