Erreichbarkeit

Barmer: Genügend Apotheken in Meck-Pomm

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Berlin -

Die Barmer geht weiter mit ihrer Studie zur Erreichbarkeit der Apotheken hausieren. Selbst in Mecklenburg-Vorpommern wohnten vier von fünf Einwohnern weniger als sechs Kilometer von der nächsten Apotheke entfernt. Für knapp zwei Drittel (63 Prozent) betrage die Wegstrecke sogar weniger als zwei Kilometer, teilte die Barmer in Schwerin mit.

Nur ein geringer Teil der Bevölkerung – 4 Prozent – habe einen Weg von mehr als zehn Kilometern zur nächsten Apotheke. Die wohnortnahe Versorgung sei damit trotz einer sinkenden Zahl an Apotheken im Land gesichert.

Längerer Weg zur Notdienst-Apotheke

Ende 2024 gab es in Mecklenburg-Vorpommern laut Gesundheitsministerium in Schwerin noch 361 Apotheken. Zehn Jahre zuvor waren es noch 401. Das habe Folgen, etwa für den Notfall, so der dpa-Beitrag.

Wer in der Nacht oder am Sonntag ein Medikament brauche, müsse seit Jahresbeginn unter Umständen einen weiteren Weg in Kauf nehmen. Notdienstapotheken können in Mecklenburg-Vorpommern seither bis zu 35 Kilometer auseinander liegen. Zuvor galten 25 Kilometer.

Bereits im März legte das Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg) Daten zur Erreichbarkeit von Apotheken für die Bevölkerung vor. Die Ergebnisse zeigten laut Kasse, dass pauschale Strukturfördermaßnahmen nicht das richtige Mittel zur Sicherung des flächendeckenden Apothekennetzes sind. Unter anderem anlässlich der Beratung des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG) im Bundestag im Mai trommelte die Barmer erneut mit ihren Daten gegen die Erhöhung des Fixums.

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