Über Homöopathie lässt sich streiten

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Berlin - Was ist der Unterschied zwischen Geschmack und Homöopathie? Über Letzteres kann man sehr gut streiten. Kritiker und Befürworter liefern sich erbitterte Auseinandersetzungen. Sogar die Politik hat sich davon mal wieder anstecken lassen. Wie heterogen das Meinungsbild ist, zeigt auch eine aktuelle Umfrage von APOTHEKE ADHOC.

Auf die Frage, was sie von Homöopathika halten, antworteten die meisten der Teilnehmer mit einer positiven Antwort: 44 Prozent finden die Therapieform gut und eine „wichtige Alternative zur Schulmedizin“. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn die Mehrheit hat sich eher kritisch gegenüber Globuli & Co. geäußert.

Mehr als jeder Vierte, nämlich 28 Prozent, bezeichnen Homöopathika als „teure Placebos“, die „in der Apotheke nichts zu suchen“ hätten. Weitere 22 Prozent sind noch radikaler. Für sie ist die Alternativmedizin „Hokospokus“, der besser verboten werden sollte.

7 Prozent der Teilnehmer sind zwar keine Fans der Homöopathie, lassen die Anwender aber damit in Ruhe: „Nicht mein Ding, aber wem es hilft…“ Auch bezeichnend: „keine Meinung“ wählten 0 Prozent. An der Umfrage nahmen am 24. und 25. Juli 2017 insgesamt 918 Leserinnen und Leser von APOTHEKE ADHOC teil.

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