Bayern

AOK wiederholt Arzneimittelchecks

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Berlin -

Bereits zum dritten Mal bietet die AOK zusammen mit mittelfränkischen Apothekern Arzneimittelchecks an: Bis Ende Juni können Kunden und Patienten eine Liste mit ihren Medikamenten in die Apotheke bringen, die dort unter anderem auf Wechselwirkungen geprüft werden. Nachdem die AOK die Aktion im vergangenen Jahr auf Mittelfranken ausgeweitet hat, beteiligen sich in diesem Jahr 309 Apotheken (67 Prozent).

 

In der Apotheke wird neben Alter und Geschlecht erfasst, wieviele Rx- und OTC-Präparate der Kunde einnimmt und ob es Auffälligkeiten in der Arzneimitteltherapie gibt. Erstmals soll auch dokumentiert werden, ob es sich um Stammkunden oder um Laufkundschaft handelt. Die Apotheker beraten außerdem zur richtigen Einnahme der Präparate. Eine gesonderte Vergütung für den Medikationscheck gibt es nicht.

2011 nahmen 1950 Versicherte an der Aktion teil, bei 819 Personen gab es Auffälligkeiten. Bei 76 Prozent der Betroffenen wurden Wechselwirkungen festgestellt, bei 30 Prozent war die Anwendung unklar. Jeder zehnte Patient war mit seiner Medikation überversorgt.

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