Update: L-Thyroxin + Jod

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Berlin - Seit fast einem Jahr stehen Lieferschwierigkeiten bei der Schilddrüsen-Fixkombination von Levothyroxin und Jod an der Tagesordnung in Apotheken: Zahlreiche Hersteller können nicht liefern. Wie ist die aktuelle Lage und wann ist mit einem Ende zu rechnen? Ein Überblick.

Einer der Engpass-Kandidaten ist Jodthyrox (Merck): Seit März steht das Schilddrüsenpräparat auf der Engpassliste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Der Grund für den Lieferengpass sind laut Merck Kapazitätsprobleme: Die stetig steigende Nachfrage könne mit den derzeitigen Produktionskapazitäten nicht gedeckt werden.

Im Juli hatte der Hersteller zunächst gemeldet, dass die Fixkombination aus 100 µg Levothyroxin-Natrium und 130,8 µg Kaliumiodid voraussichtlich ab September wieder lieferbar sei. Doch der Lieferengpass dauerte an: Frühestens im März 2020 könnte es neue Ware geben hieß es im Herbst. Doch es gibt Hoffnung: Laut einer Sprecherin des Unternehmens werde Jodthyrox – nach derzeitigem Stand – weiterhin voraussichtlich ab März 2020 wieder zur Verfügung stehen.

Weitere Schwierigkeiten gibt es bei Hexal: Das Präparat des Herstellers steht seit Dezember auf der Engpassliste. Laut Hersteller handele es sich dabei jedoch nur um eine vorübergehende Situation. Trotz der aktuell vorherrschenden Enpässe sei kein Versorgungsengpass zu erwarten. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet in Kürze wieder lieferfähig zu sein – laut BfArM-Liste bereits ab Januar. Um die Lieferfähigkeit langfristig zu sichern, werde seit einigen Monaten die Kapazität am Produktionsstandort in Barleben ausgebaut, teilte eine Sprecherin des Konzerns mit.

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