Jakafi gegen Myelofibrose

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Berlin -

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat mit Jakafi (Ruxolitinib) einen Kinasehemmer zur Behandlung der Myelofibrose zugelassen. Das Molekül hemmt die Januskinasen JAK 1 und JAK 2 und wird zweimal täglich als Tablette eingenommen. Hersteller ist das US-Unternehmen Incyte.

Bei Myelofibrose fibrosiert das Knochenmarkgewebe. Dadurch wird die Blutbildung gestört und in Teilen in Leber und Milz verlagert. Folge können entsprechende Organvergrößerungen sein. Zu den Symptomen gehören außerdem Blutarmut, Abgeschlagenheit, Bauch- und Muskelschmerzen sowie nächtliches Schwitzen. Die Krankheit kann idiopathisch auftreten oder Folge anderer Erkrankungen.

Jakafi wurde in Studien an 528 Patienten getestet. Als Kontrolle dienten Placebo beziehungsweise Chemotherapika wie Hydroxycarbamid sowie Glucocorticoide. Bei der Mils konnte die Größe um 35 Prozent reduziert werden; andere Symptome gingen um 50 Prozent zurück. Häufigste Nebenwirkungen waren Thrombozytopenie, Anämie, Erschöpfung, Diarrhoe, Dispnoe, Schwindel und Kopfschmerzen.

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