Intrafusin enthält Partikel

, Uhr

Berlin - Baxter informiert über Verunreinigungen in mehreren Chargen Intrafusin E Lösung. Hierbei handelt es sich um einen doppelten Rückruf. Die parenterale Aminosäurelösung weist in der 10-prozentigen Variante eine Abweichung in der Reinheit auf. Einige Bördelflaschen der 15-prozentigen Variante enthalten Partikel.

Intrafusin 10 Prozent E 6 x 1000 ml, Infusionslösung
Betroffene Charge: 19K0682

Intrafusin 15 Prozent E 10 x 500 ml, Infusionslösung
Betroffene Charge: 20D0384

Intrafusin 15 Prozent E 6 x 1000 ml, Infusionslösung
Betroffene Charge: 20C1383 und 20I0881

Grund des Rückrufes:

  • Intrafusin 15 Prozent E: Hier liegt die Verunreinigung mit Partikeln vor
  • Intrafusin 10 Prozent E: Hier liegt eine Abweichung der Reinheit beim Parameter Dihydrogenphosphat vor.

Baxter bittet um Überprüfung der Bestände bei Intrafusin E. Die parenterale Aminosäurelösung zeigt bei einigen Chargen sichtbare Partikel. Diese können nicht nur den Fluss der Lösung stören, sondern auch allergische oder entzündliche Reaktionen, Thrombosen oder Embolien auslösen. Die Abweichungen wurden während einer laufenden Stabilitätsstudie identifiziert. Bislang erhielt Baxter keine Beschwerden in Bezug auf dieses Problem.

Für die Organisation des Rückversandes noch nicht verwendeter Bestände sollen sich Apotheken an den Baxter-Kundendienst wenden. Belieferte Stationen oder Einrichtungen sollen ebenfalls über den Rückruf informiert werden.

Telefonnummer: 089 31701-0
Fax Nr.: 089 31701-361
E-Mail: cqa_de@baxter.com

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr aus Ressort

Experten raten zur Umsetzung
Abwasser zeigt Corona-Entwicklung »
Die Hälfte wird ungeplant schwanger
Psoriasis und Schwangerschaft »
Weiteres
Mit Arzt- und Apothekensuche
Gesund.de kommt in App-Stores»
250 Mitarbeiter:innen betroffen
P&G macht Darmstadt dicht»
Experten raten zur Umsetzung
Abwasser zeigt Corona-Entwicklung»
Die Hälfte wird ungeplant schwanger
Psoriasis und Schwangerschaft»