Insulin Glargin

EMEA: Krebsrisiko für Lantus nicht bewiesen

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Nach Berichten über ein höheres Krebsrisiko durch das langwirksame Insulin Glargin (Lantus) hat die europäischen Arzneimittelbehörde EMEA vorerst Entwarnung gegeben. Die vorhandenen Untersuchungen lieferten keinen Grund zur Sorge, teilte der Beraterausschuss für Humanarzneimittel der EMEA mit. Die Verschreibungsempfehlungen müssten daher nicht geändert werden.

Zuvor hatten zwei von vier Studien im Fachjournal „Diabetologia“ nahegelegt, dass mit Lantus behandelte Diabetiker besonders bei hohen Dosierungen etwas häufiger an Krebs erkrankten als diejenigen, die Humaninsulin bekamen.

Aus Sicht der EMEA sind die Studien nicht jedoch nicht beweiskräftig. Eine Prüfung der Ergebnisse habe gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Lantus und Krebs weder bestätigt noch ausgeschlossen werden könne. Wegen der begrenzten Aussagekraft der Studien habe die Behörde Lantus-Hersteller Sanofi-Aventis gebeten, weitere Forschungen in diesem Feld auf den Weg zu bringen.

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