Amyotrophen Lateralsklerose

ALS-Wirkstoffkandidat: Novartis beendet Fosrschung

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Basel -

Der Pharmakonzern Novartis hat die Entwicklung des Wirkstoffkandidaten VHB937 zur Behandlung der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) eingestellt. Dies geht aus einem Schreiben des klinischen Entwicklungsteams des Unternehmens hervor, das das Pharma-Onlineportal „Endpoints“ gefunden und zitiert hat.

Das „Community-Update“ wurde auf der Website der Europäischen Organisation für Fachleute und Menschen mit ALS veröffentlicht. In dem Schreiben erklärte Novartis, dass der TREM2-Stabilisator und -Aktivator die gesteckten Ziele in der Phase-II-Studie „Astrals“ verfehlt habe.

Das Schreiben ist vom 25. August 2026. Damit steigt die Zahl der klinischen Rückschläge für Novartis innerhalb der letzten drei Wochen auf vier. Zur Erinnerung: Zunächst musste der Konzern drei Todesfälle in Studien zu seinem Autoimmun-CAR-T-Therapeutikum hinnehmen. Dann folgten Forschungsrückschläge in einer Phase-III-Studie im kardiovaskulären Bereich und bei einem neuromuskulären Behandlungskandidaten aus der 12-Milliarden-Dollar-Übernahme von Avidity Biosciences.

Die detaillierten Ergebnisse aus der Astrals-Studie sollen laut dem Schreiben im Dezember 2026 auf einem internationalen ALS-Symposium vorgestellt werden.

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