Keine Parkmöglichkeiten

Wegen Baustelle: Großes Sandfeld vor Apotheke

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Berlin -

Die Sanierung eines Supermarktes in Neubrandenburg gefährdet den Umsatz der Apotheke am Gätenbach. Bauarbeiten direkt vor dem Gebäude, in dem sich auch eine Arztpraxis befindet, erschweren den Zugang. „Im Moment sieht es hier sehr schlecht aus“, bestätigt auch eine Angestellte. Der gesamte Boden ist aufgerissen und gleicht einem Sandfeld. „Wir freuen uns, wenn die Bauarbeiten bald abgeschlossen sind“, betont Inhaberin Nadine Clausohm.

Ein Aldi-Markt in der Neubrandenburger Südstadt wird aktuell umgebaut. Die Bauarbeiten machen einer Arztpraxis und der Apotheke, die sich im selben Gebäudekomplex befinden, das Leben schwer. „Wir sind fast komplett abgeschnitten“, beklagt Inhaberin Nadine Clausohm. Vor der Apotheke ist der Boden großflächig geöffnet worden und ein riesiges Sandfeld ist entstanden.

Bis Ende Juli

Insbesondere ältere Menschen würden das Gebäude nur noch schwer erreichen. Seit dem Sanierungsbeginn seien die Parkplätze rar. „In der Umgebung gibt es auch wenig freie Stellplätze“, beklagt Clausohm. „Viele Menschen kommen vom Parkplatz deshalb nur mit Mühe bis zur Apotheke oder zur Hausarztpraxis.“ Dabei seien Patienten, die zu Fuß oder mit dem Fahhrad kämen im Vorteil.

Ein Problem stellen auch die Verzögerung der Bauarbeiten dar. Ursprünglich hieß es, die Sanierung sei Ende Mai abgeschlossen. „Inzwischen ist sogar von Ende Juli die Rede“, so Clausohm. „Wir freuen uns, wenn die Bauarbeiten bald abgeschlossen sind.“

Weniger Laufkundschaft

Die Apotheke hat trotz der Bauarbeiten regulär geöffnet. „Uns ist wichtig, dass die Menschen wissen, dass wir da sind“, betont Clausohm. Aber sie spüre die Folgen der Sanierung deutlich. „Unsere Stammkundschaft hält uns zum Glück die Treue. Aber wir merken deutlich, dass Laufkundschaft fehlt, die sonst durch den Supermarkt zu uns gefunden hat.“ Man habe von Anfang an suggeriert, dass man weiter geöffnet habe, sagt sie.

Bei allem Verständnis für die Bauarbeiten wünscht sie sich, dass die Erreichbarkeit von Gesundheitsversorgern wie Apotheken oder Arztpraxen stärker berücksichtigt wird.

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