Zentrale Bereiche der Arzneimittelversorgung

Studierende besuchen Großhandel und Apotheke

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Berlin -

Studierende der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften konnten kürzlich einen Einblick in die Praxis bei der Pharmagroßhandlung Kehr in Braunschweig und der Neuen Apotheke Detmerode in Wolfsburg bekommen. Der Besuch wurde im Rahmen des Bachelor-Moduls „Wettbewerbsstrukturen im Pharmamarkt“ veranstaltet.

Thomas Linsenmaier, Mitglied der Geschäftsführung von Kehr, begrüßte die Studierenden der Fakultät des Gesundheitswesens am 1. Juni und gab ihnen einen aktuellen Überblick über die Großhandlungsleistungen. „Mit unseren drei Niederlassungen behaupten wir uns als privates Unternehmen in der Region sehr gut – dank hoher Leistungsbereitschaft und dem Einsatz modernster Technik.“ Die Betriebsbesichtigung und Unternehmenspräsentation habe den Studierenden einen praxisnahen Einblick vermittelt und die Rolle des Großhandels als eines zentralen Akteurs in der Arzneimittelversorgung verdeutlicht, so Linsenmaier.

Studierende beim Besuch in der Neue Apotheke Detmerode in Wolfsburg
In der Neue Apotheke Detmerode beantwortete Inhaber Dr. Karsten Holz die Fragen der Studuerenden. Foto: Kehr

Verantwortung für die Arzneimittelversorgung

Bereits am 29. Mai hatten die Studierenden die Neue Apotheke Detmerode besucht. „Täglich übernehme ich als Apotheker Verantwortung für die Arzneimittelversorgung meiner Kunden sowie für die Führung der Mitarbeitenden und Organisation meiner Apotheke“, erklärte Inhaber Dr. Karsten Holz. In der Apotheke waren die Besuchenden von den vielfältigen Prozessen und Aufgaben überrascht. Dass sich Holz darüber hinaus für die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Apotheken engagiert, da diese von der Apothekerschaft selbst vertreten werden müssen, sorgte für einen weiteren Aha-Effekt.

Kehr und die Fakultät Gesundheitswesen der Hochschule arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. „Wir schätzen die regionale Nähe zu Kehr und den Zugang zur Praxis, den wir dadurch unseren Studierenden ermöglichen können“, erklärt Professorin Daniela Eidt-Koch, Wissenschaftlerin und Praxisphasenbeauftragte der Fakultät. Auch der Austausch zu Praktika habe sich bewährt. Davon würden beide Seiten profitieren: Kehr gewinne frühzeitig Kontakt zu potenziellen Fachkräften und zeige Interesse daran, die Zusammenarbeit mit der Hochschule weiter auszubauen.

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