Versicherungsschutz

Verbraucherzentrale: Sturmschäden umgehend melden APOTHEKE ADHOC, 01.04.2015 13:02 Uhr

Berlin - Das Sturmtief „Niklas“ fegte am Dienstag mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern über Deutschland. Vielerorts wurden Bäume entwurzelt, Autos, Häuser und Stromleitungen beschädigt. Der Zugverkehr ist nach wie vor gestört. Die finanziellen Folgen von Schäden durch den Sturm sind ihm Rahmen verschiedener Versicherungen abgedeckt. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt hin.

Ist ein Versicherungsfall eingetreten, sollten Betroffene sich umgehend an ihren Versicherer wenden und alles unterlassen, was die Feststellung des Schadens erschweren könnte, empfiehlt die Verbraucherzentrale. In Absprache mit dem Versicherer seien dann die weiteren Schritte zur Schadenminderung und -beseitigung einzuleiten.

Vorhandene Gefahrenquellen sollten nach Möglichkeit sofort beseitigt werden, um Folgeschäden zu vermeiden, rät die Verbraucherzentrale. Generell empfehle es sich, Schäden durch Fotos oder Video zu dokumentieren, um im Bedarfsfall entsprechende Nachweise erbringen zu können. Für Sturmschäden ab Windstärke 8 sind laut Verbraucherzentrale je nach Versicherungsfall die Wohngebäude-, Hausrat- oder Teilkaskoversicherung zuständig. Von Windstärke 8 wird ab Windgeschwindigkeiten zwischen 62 und 74 Stundenkilometern gesprochen.

Sei zum Beispiel das Dach durch den Sturm in Mitleidenschaft gezogen geworden, sei dies ein Fall für die Wohngebäudeversicherung, so die Verbraucherzentrale. Seien dagegen Hausratsgegenstände, die sich im Gebäude befunden hätten, Spielball des Sturms oder Regens geworden, seien Schäden durch die Hausratversicherung abgedeckt. Sei ein parkendes Auto in Folge des Sturms beschädigt worden, sei die eigene Teilkaskoversicherung zuständ

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