Überdosis Morphin für Ehemann

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Berlin -

Eine 42-jährige Frau soll versucht haben, ihren an Diabetes erkrankten Ehemann mit einer Überdosis Morphin sowie mit Insulin zu töten.

Die Frau wurde am Montag vor dem Landgericht Verden in Niedersachsen wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Mann selbst nimmt als Nebenkläger am Prozess teil und soll am Mittwoch aussagen.

Sie soll ihrem Mann am 25. Januar 2020 in der gemeinsamen Wohnung in Rehburg-Loccum in der Nähe des Steinhuder Meers das Morphium ins Frühstück gegeben und ihm später noch eine nicht bekannte Menge Insulin verabreicht haben. Sie selbst verständigte laut Anklage zwar den Notdienst, aber erst, als sie davon ausgehen konnte, dass Rettungsmaßnahmen nicht mehr erfolgreich sein würden.

Anschließend ging sie ins Krankenhaus, wo ihr Mann lag. Dabei sei sie von ihrem „Geliebten“ begleitet worden. Unter Vorlage einer Patientenverfügung habe sie dann versucht, lebenserhaltende Maßnahmen zu verhindern. Zudem habe sie wahrheitswidrig erzählt, ihr Mann wolle Suizid begehen und wünsche keine Rettung. Für den Prozess hat das Gericht etliche Zeugen und Sachverständige geladen und Termine bis Mitte April angesetzt.

 

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