Nach Messerangriff auf Arzt: Konsequenzen gefordert

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Berlin - Der tödliche Messerangriff auf einen Mediziner in Offenburg muss nach Ansicht des Präsidenten der Landesärztekammer Baden-Württemberg Konsequenzen haben. „Viele sind natürlich besorgt und überlegen jetzt, einen Alarmknopf einzubauen, wie man das von den Banken schon seit langem kennt“, sagte Ulrich Clever der Badischen Zeitung.

Ein 26-Jähriger aus Somalia soll am Donnerstag einen Arzt in dessen Praxis in Offenburg mit einem Messer getötet und eine Mitarbeiterin verletzt haben. Das Motiv war noch unklar.

„Auf Ebene der Bundesärztekammer beschäftigen wir uns mit dem Vorschlag, in jeder Landesärztekammer Meldestellen für Gewalt-Vorfälle einzurichten“, sagte Clever. „Das sind wir den Kolleginnen und Kollegen, ihren Mitarbeiterin wie den Patienten schuldig.“ Nach einer Erhebung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hätten im vergangenen Jahr 325 Ärzte Gewalt in Praxen erlebt. Vergleichszahlen aus den Vorjahren gebe es allerdings nicht.

Der Mann soll nach ersten Erkenntnissen am Morgen ohne Termin in die Praxis gekommen sein und sofort mit einem mitgebrachten Messer auf den Mediziner eingestochen haben. Eine hinzueilende Mitarbeiterin wurde leicht verletzt und später von Rettungskräften behandelt. Der Arzt starb noch in den Praxisräumen.

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