Zuckerarten

Maltose, Aspartam & Co: Was in Süßstoffen und Zuckern steckt dpa, 02.11.2018 14:41 Uhr

Berlin - Zucker ist gleich Zucker – oder? Nicht ganz. Es gibt verschiedene natürliche Zuckerarten, und es gibt künstlich hergestellte Süßstoffe. Sie haben eine unterschiedlich starke Süßkraft, und nicht alle enthalten die gleiche Menge an Kalorien.

Wer unsicher ist, was das Lebensmittel enthält, sollte sich die Zutatenliste und die Nährwerttabelle durchlesen. Wichtig zu beachten: Wo steht der Zucker? Ist er an erster Stelle zu finden, ist viel davon drin. Welches Süßungsmittel was enthält – und wie es sich auf den Körper auswirkt. Ein Überblick.

Saccharose ist der so genannte Haushaltszucker, erklärt Philip Prinz, Abteilungsleiter Ernährungswissenschaften der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker. Saccharose ist ein reines Naturprodukt und wird in Deutschland aus der Zuckerrübe gewonnen. Sie ist ein Disaccharid, also ein Zweifachzucker. Das heißt, sie setzt sich zu gleichen Teilen aus zwei verschiedenen Einfachzuckern zusammen, nämlich aus Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker).

Weil er nur aus zwei Bausteinen besteht, geht Zucker schnell ins Blut. Insbesondere Glukose verarbeite der Körper leicht, erklärt Armin Valet von der Fachabteilung Ernährung bei der Verbraucherzentrale Hamburg. „Glukose setzt außer Insulin ein Darm-Hormon frei, das dafür sorgt, dass man dick wird“, sagt Professor Dr. Andreas Pfeiffer, Direktor der Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin an der Charité Berlin. Dieses Hormon steuert den Fettstoffwechsel. „Schaltet man es bei Mäusen aus, bekommen sie keine Fettleber mehr.“ Auch Fruktose sollte nicht in größeren Mengen genossen werden, also über 30 Gramm pro Tag.

Zucker erhöht nicht nur das Risiko, dick zu werden, sondern auch Diabetes zu bekommen. „Saccharose ist vor allem deshalb schädlich, weil wir zu viel davon essen“, sagt Valet. Gesundheitlich betrachtet besteht Zucker aus leeren Kalorien. „Wir brauchen Zucker nicht und haben ihn nie gebraucht“, ergänzt Pfeiffer. „Andererseits mögen wir es und es macht uns glücklich.“ Die gute Nachricht lautet: Wer nicht zu viel Zucker isst und körperlich aktiv bleibt, verbrennt die leeren Kalorien auch wieder.

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