Polizei findet Rezeptfälscher – im Gefängnis

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Berlin - Die Leipziger Polizei kann sich über einen ungewöhnlichen Fahndungserfolg freuen: Ein Rezeptfälscher, nach dem sie seit einer Woche per Fahndungsfoto suchte, ist aufgetaucht – im Gefängnis. Er sitzt bereits wegen eines anderen Vergehens in Untersuchungshaft, meldet die Leipziger Volkszeitung.

Die Polizei hatte mit Bildern einer Überwachungskamera nach dem Mann gesucht. Doch manchmal ist die Lösung auch ganz nah: Wie die Polizei am Montag mitteilte, konnte sie den 48-Jährigen in einer Leipziger Haftanstalt identifizieren. Er sitzt dort wegen des Verdachts auf schweren Diebstahl bereits in Untersuchungshaft.

Damit ist das letzte Mitglied einer mutmaßlichen Bande von Rezeptfälschern dingfest gemacht worden. Zwischen April und Mai 2017 im gesamten Leipziger Stadtgebiet gefälschte Rezepte in Apotheken abgegeben. Damit versuchten sie, an Medikamente zur Behandlung von HIV zu kommen. Einige Apotheker bemerkten die Fälschungen und meldeten die Vorfälle der Polizei. Dadurch konnten mehrere Verdächtige identifiziert werden.

In manchen Apotheken jedoch wurden die Medikamente abgegeben, wodurch den Apotheken selbst, aber auch den auf den Rezepten angegebenen Krankenkassen ein nicht näher bezifferter finanzieller Schaden entstand. Eine Packung des verlangten Medikaments hat einen Marktwert von circa 1500 Euro.

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