Expopharm

Durchhalten – mit Champagner und Fotobox Silvia Meixner, 13.09.2017 18:39 Uhr

Berlin - Champagner auf Rezept, Sonnenhüte für alle und Run auf die gesunden Smoothies und den hippen Fotoautomaten am Stand von APOTHEKE ADHOC. Die Besucher der Expopharm bekommen einiges geboten – sogar homöopathisches Freibier C30, serviert in Kügelchenform.

Die nicht ganz bierernste Idee stammt von Apotheker Hannes Proeller („Gudjons”), der in Augsburg Europas einzige Homöopathie-Manufaktur betreibt. „Ich habe ’Freibier C 30’ fürs Oktoberfest entwickelt”, erzählt er. Ein Teil Bier und 100 Teile Milchzucker werden bis zu drei Stunden lang per Hand mit einem Mörser zerrieben und anschließend in Kügelchenform gebracht. „Das hilft gegen sämtliche Katerbeschwerden”, sagt der Apotheker lächelnd.

Das homöopathische Freibier verteilt er mit dem Hinweis „Nicht zur arzneilichen Anwendung, nur als Erinnerung, Dank und zur Belustigung!” auf der Messe als kleines Geschenk. Alles andere wäre auch gesetzlich verboten. Aber was den Oktoberfest-Schunklern hilft, kann für Messebesucher nicht ungesund sein.

Am ersten Tag sind noch alle frisch. Da wird die freundliche Einladung „Wir nehmen erst mal ein Gläschen” schon morgens um zehn Uhr bedenkenlos angenommen. Ist ja ein beinahe „richtiges“ Rezept, das man am Stand von Pharmatechnik erhält. Auf dem kleinen Rezeptausdruck befindet sich eine Flasche Champagner. Wer sich hier zum Thema „Digitale Apotheke 4.0” beraten lässt, bekommt eine Flasche Pommery. Der freundliche Barkeeper Niki Schleutermann hat für die gesamte Expopharm über 1100 Flaschen auf Lager. Apothekenberater Claus Knieper sagt: „Die komplette Digitalisierung der Apotheke ist ein großes Thema.” Ein weiblicher Gast trinkt an der Champagnerbar ein Glas auf einmal aus. Sehr zum Wohle!

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