Uniklinikum Göttingen prüft

Coronavirus: Verdachtsfälle in Niedersachsen dpa, 28.01.2020 16:39 Uhr

Hannover - Der in China kursierende neue Erreger ist auch in Deutschland angekommen. In Bayern gibt es einen Coronavirus-Patienten, in Niedersachsen bisher nur einige Verdachtsfälle.

Niedersachsen sieht sich für ein mögliches Auftreten des neuartigen Coronavirus im Land gut gewappnet. „Wir sind sehr gut vorbereitet”, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) bei einem Besuch des Landesgesundheitsamtes. Nach Angaben ihres Ministeriums befinden sich derzeit einige Verdachtsfälle in der Abklärung. Es sei aber im Land noch keine bestätigte Erkrankung registriert worden, hieß es am Dienstagnachmittag. Der Präsident des Landesgesundheitsamtes, Matthias Pulz, sprach von landesweit unter zehn Verdachtsfällen. Alle Personen seien zuvor in China gewesen. Sie könnten auch zu Hause isoliert werden.

In der Universitätsmedizin Göttingen liegt einer dieser Patienten auf der Isolierstation. „Er kam aus China und hatte Grippesymptome”, sagte Hochschulsprecher Stefan Weller. Der Hausarzt habe die Person überwiesen. Ein Ergebnis der eingeschickten Probe werde am Mittwoch erwartet. Die Diagnostik des Virus dauert einen Tag.

Seit Dienstag können Verdachtsfälle auch im Landesgesundheitsamt in Hannover geprüft werden. Dort wurde eine eigene Labordiagnostik eingerichtet. „Das erspart uns die Einsendung der Proben an die Charité und damit wertvolle Zeit”, sagte Reimann. Bisher hatte Niedersachsen mit anderen Laboren kooperiert und Proben an das Berliner Krankenhaus Charité geschickt.

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