Abrechnungsbetrug

300.000 Euro durch Betrug mit Praxisbedarf

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Ein Apotheker aus Niedersachsen soll über mehrere Jahre Rezepte für den Praxisbedarf verfälscht haben und die Krankenkassen so um fast 300.000 Euro betrogen haben. Ihm wird gewerbsmäßiger Betrug und Urkundenfälschung in 51 Fällen vorgeworfen. Sein Fall wird am 6. März vor dem Amtsgericht Hannover verhandelt.

Der 43-Jährige soll in seinen Apotheken zwischen April 2007 und Oktober 2011 nachträglich Änderungen an eingereichten Rezepten für den Arztpraxisbedarf vorgenommen haben. An die Praxen hatte er demnach nur die bestellten Medikamente geliefert, mit den Kassen jedoch die größeren Mengen abgerechnet.

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