Krebsmedikamente

Votrient: Apogepha kommt für Novartis Alexandra Negt, 17.09.2019 10:08 Uhr

Berlin - Großkonzern setzt auf Mittelständler: Novartis hat Vermarktung und Vertrieb seines Krebsmedikaments Votrient (Pazopanib) an Apogepha übertragen. Dies umfasst auch die Belieferung des Großhandels und der Apotheken, das Produktmarketing und die Beratung durch den Außendienst.

Apogepha erweitert mit Votrient das Wirkstoffportfolio um einen Tyrosinkinase-Inhibitor, der bei Nierenzellkarzinomen angewendet wird. Votrient ist seit 2010 auf dem deutschen Markt zugelassen und hat sich in dieser Zeit laut Hersteller als wichtige Therapieoption für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom etabliert.

Allerdings wurde Votrient in den vergangenen zwei Jahren nicht weiter über den Außendienst beworben. Über 16.000 Verordnungen kam das Präparat laut Arzneiverordnungsreport nicht hinaus. Mit seiner Spezialisierung auf Urologika soll Apogepha nun neuen Schwung ins Geschäft bringen.

Das Familienunternehmen aus Dresden verfüge über langjährige Erfahrung und hohe Expertise in diesem Therapiegebiet, hieß es. Der erfahrene und spezialisierte Außendienst soll Ärzten und Apothekern als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen und den Absatz des Medikamentes steigern. Novartis ist weiterhin Zulassungsinhaber für Votrient.

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