Krätze

Scabioral: Infectopharm bringt eigenes Generikum APOTHEKE ADHOC, 10.01.2019 07:59 Uhr

Berlin - Seit Mai 2016 hat Infectopharm mit Scabioral 3 mg die erste in Deutschland zugelassene Ivermectin-haltige Tablette auf dem Markt. Im Januar launcht die 100-prozentige Infectopharm-Tochter Pädia ein Konkurrenzprodukt. Driponin ist bereits bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) gemeldet.

„Driponin wird ab dem 15. Januar in Deutschland in zwei Packungsgrößen zur oralen Behandlung der Krätze (Scabies) verfügbar sein“, teilt Dr. Markus Rudolph Geschäftsführer Infectopharm mit. Das Arzneimittel wird zu vier und zweimal vier Tabletten erhältlich sein. „Mit Driponin wird künftig neben Scabioral 3 mg Tabletten (Originalpräparat von Infectopharm) ein preiswertes Generikum angeboten“, so Rudolph weiter.

Pädia mit Sitz in Heppenheim fungiert als pharmazeutischer Unternehmer. Hersteller der Tabletten ist das französische Unternehmen Europeenne de Pharmacotechnie – Europhartech. In den Niederlanden ist Driponin unter der Namen Gilou 3 mg zugelassen.

Driponin ist zur Behandlung bestimmter Parasiteninfektionen indiziert. Dazu gehören die durch den Fadenwurm Strongyloides stercoralis verursachte Darminfektion intestinale Strongyloidiasis sowie die Mikrofilarämie bei Patienten mit einer durch Wuchereria bancrofti verursachten lymphatischen Filariose. Außerdem wird Driponin zur Behandlung der Scabies beim Menschen eingesetzt, wenn die Diagnose durch parasitologische Untersuchungen gesichert ist. Scabies wird von der Krätzmilbe ausgelöst. Die Weibchen der kleinen Spinnentiere graben Gänge in die obere Hornschicht der Haut. Dort werden Eier und Kotballen abgelegt. Nach dem Schlüpfen beginnt der Lebenszyklus erneut. Die Folgen sind Entzündung, Juckreiz und stecknadelkopfgroße Knötchen.

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