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Berlin - Nach Linda dockt die nächste Kooperation bei Gesund.de an: Parmapharm bringt ihre Mitgliedsapotheken auf die Plattform von Phoenix und Noventi.

Wie Linda sowie Avie und Vitaplus gehörte Parmapharm zu den Kooperationen, die sich bereits beim Vorgänger Pro Avo (Pro Apotheke vor Ort) angeschlossen hatten. Da die Initiative ihre Platfform Apora offenbar zugunsten von Gesund.de aufgegeben hat, wird das Pferd gewechselt.

„Wir haben stets klar kommuniziert, dass das Leistungsangebot der Parmapharm darauf ausgerichtet ist, den Arbeitsalltag in unseren Gesund-ist-bunt-Apotheken zu erleichtern und gemeinsam den Erfolg zu steigern. Schließlich erwarten unsere Apotheker:innen genau das von uns: die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen und dadurch den Nutzwert für die Kunden zu erhöhen“, erklärt Parmapharm-Geschäftsführer Frank Stuhldreier die Motivation, den 320 Mitgliedsapotheken die neue Plattform zu empfehlen.

Bei Gesund.de erhalte der Kunde einen „noch konzentrierteren Zugriff auf benötigte Gesundheitsleistungen“ über einen Zugangskanal. „Dabei werden die Stärken der Apotheken vor Ort und ihre guten Beziehungen zu den übrigen Leistungserbringen gekonnt kombiniert. Wie bisher auch schließen wir dadurch andere Lösungen keineswegs aus, setzen aber bewusst auf diesen offenen und transparenten Weg mit Gesund.de“, ergänzt Thomas Worch, ebenfalls Geschäftsführer der Parmapharm.

Dr. Sven Simons, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Gesundheit für Deutschland (GfD) freut sich über den Zuwachs: „Die Signale in dieser Woche waren klar: Wir bringen gemeinsam mit allen Partnern die richtige Lösung zur richtigen Zeit in den Markt. Und mit jedem weiteren Partner, mit jeder weiteren Apotheke werden das Netzwerk und die Vorteile für alle angeschlossenen Kunden größer.“

Noch im zweiten Quartal will das Gemeinschaftsunternehmen von Großhändler und Rechenzentrum die Anbindung der Apotheken an das app- und webbasierte Gesundheitsportal starten. Noventi und Phoenix versprechen Apotheken einen Frühbucherrabat. Allerdings sind zunächst nur die Warenwirtschaftssysteme der Partner angebunden, die verschiedenen Systeme der Awinta-Familie sowie ADG. Doch auch die Warenwirtschaftssysteme der Konkurrenz sollen bald folgen und mit gesund.de vernetzt werden. Transaktionsgebühren bei E-Rezepten sollen nicht anfallen, gesund.de wirbt außerdem mit einer kurzen Kündigungsfrist von nur vier Wochen.

Gesund.de soll mehr sein als ein Vorbestellplattform für Arzneimittel. Die Verbraucher:innen sollen Arztpraxis und Apotheke, aber auch die Krankenkassen, Sanitätshäuser und Pflegedienste in einer Anwendung zusammenführen können. Der Zeitdruck ist durch die leicht verzögerte Einführung des E-Rezepts etwas genommen, trotzdem soll gesund.de im dritten Quartal voll einsatzfähig sein. Die App für Endverbraucher:innen soll in den kommenden beiden Monaten folgen. Über Phoenix gibt es den Link zum Punktesammelsystem Payback.

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