Apobank: Negativzinsen für Versorgungswerke

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Berlin - Großkunden wie die Versorgungswerke der Apotheker und Ärzte müssen demnächst bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) Strafzinsen für ihre Einlagen zahlen. „Daran kommen wir nicht vorbei“, sagte Bankchef Herbert Pfennig bei der Vorstellung der Bilanzzahlen in Frankfurt. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Die Apothekenrechenzentren bleiben von Negativzinsen vorerst verschont. „Dafür treffen wir keine Vorkehrungen“, so Pfennig.

Apothekenrechenzentren legen nur für wenige Tage ihr Geld bei der Apobank an. Auf der anderen Seite verdient man in Düsseldorf gut an der Kreditzwischenfinanzierung der Rezeptabrechnung. Ob die Genossenschaftsbank bei Fortdauer der Niedrigzinsphase auf Negativzinsen von den Rechenzentren verzichten kann, ließ Pfennig allerdings offen.

Einen Termin für die Einführung von Negativzinsen für die anderen Großanleger gibt es bei der Apobank noch nicht: „Derzeit laufen die Vorbereitungen“, so Pfennig. Aber ohne Negativzinsen „läuft uns so viel Geld zu, das wir nicht gebrauchen können und für das wir bei der Europäischen Zentralbank selbst Zinsen bezahlen müssen“. Andere für Großkunden interessante Geschäftsbanken erheben bereits seit einiger Zeit Negativzinsen für größere Einlagen. Großkunden verlagern daher ihre Guthaben auf Banken, die noch keine Negativzinsen verlangen. Damit soll bei der Apobank in Kürze Schluss sein.

Entwarnung gab Pfennig für Privatkunden der Apobank. „Für Privatkunden treffen wir keine Vorbereitungen für Negativzinsen auf Einlagen.“ Hier bestünden rechtliche Bedenken.

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