Niedrigzinsen werden Apobank zur Last

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Berlin - Unter großen Schmerzen hat sich die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) aus der Finanzkrise gekämpft: Der Bestand der strukturierten Finanzprodukte wurde mittlerweile von 5,5 auf 1,5 Milliarden Euro abgebaut; mehr als eine halbe Millarde Euro wurde dabei in den vergangenen Jahren auf Nimmerwiedersehen abgeschrieben. In Griechenland, Ungarn und Island gibt es keine Risiken mehr, die Engagements in Italien und Spanien wurden laut Bankchef Herbert Pfennig deutlich reduziert. Doch es drohen neue Risiken aus der Finanzkrise, namentlich die von den europäischen Regierungen auf niedrigem Niveau gehaltenen Zinsen.

Laut Pfennig würde es Ländern wie Deutschland „mittlerweile volkswirtschaftlich gut tun“, wenn die Zinsen wieder steigen würden. Davon geht der Bankchef aber nicht aus, und so rechnet er damit, dass das allgemeine Marktniveau demnächst für die Apobank zur Last wird.

Die Genossenschaftsbank „versichert“ sich über fünf Jahre im Voraus am Kapitalmarkt gegen allzu niedrige Zinsen. Im jetzigen Umfeld sei es nicht mehr möglich, solche Maßnahmen für zukünftige Niedrigzinsphasen zu sinnvollen Konditionen abzuschließen, so Pfennig. Schon 2013 rechnet Pfennig damit, die ersten Folgen zu spüren zu bekommen.

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