Fem7 Conti ist zurück

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Berlin - Die Schublade des Hormonersatztherapeutikums Fem7 Conti (Estradiol, Levonorgestrel) steht gefühlt schon ewig leer. Nun gibt es jedoch Nachschub: Seit dem 19. Januar ist das Pflaster wieder lieferbar. Mittlerweile ist es von Teva zu Theramex gewandert.

Bereits seit März 2019 gibt es Lieferprobleme bei Fem7 Conti. Auch die anderen Hormonpflaster der Produktfamilie Fem7 (Estradiol) und Fem7 Sequi (Estradiol, Levonorgestrel) sind von den Engpässen betroffen. Grund sind Versorgungsprobleme mit einer Komponente der Klebematrix.

Nun gibt Theramex jedoch Entwarnung – zumindest teilweise: Seit dem 19. Januar ist die Hormonsubstitutionstherapie Fem7 Conti wieder über den Großhandel beziehbar. Bereits im Februar 2018 hatte der Konzern das Therapeutikum von Teva übernommen. Seitdem habe man sorgfältig an der Behebung des Engpasses gearbeitet. Nun könne bestätigt werden, dass auch Fem7 und Fem7 Sequi folgen und Mitte 2021 wieder zur Verfügung stehen werden.

Fem7 Conti ist zur Hormonsubstitutionstherapie bei Frauen mit postmenopausalen Estrogenmangelsymptomen indiziert, deren letzte Monatsblutung mindestens zwölf Monate zurückliegt. Die Pflaster werden einmal wöchentlich angewendet – nach jeweils sieben Tagen wird das verbrauchte Pflaster durch ein neues ersetzt. Die Behandlung findet damit kontinuierlich und ohne Therapiepause statt.

 

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