Advantage, Seresto, Droncit

Bayer verkauft Tiergesundheit an Elanco APOTHEKE ADHOC/dpa, 20.08.2019 12:09 Uhr

Berlin - Bayer hat wie geplant die Tiergesundheitssparte verkauft. Der Leverkusener Pharmahersteller erhielt dafür rund 7,6 Milliarden US-Dollar (rund 6,9 Milliarden Euro). Mit den Einnahmen kann der Konzern den Schuldenberg drücken, der durch die Übernahme des
US-Saatgutherstellers Monsanto entstanden war. Käufer ist Elanco Animal Health. Der US-Hersteller von Veterinärprodukten gehörte bis März zu Eli Lilly.

Bayer erzielte mit der Veterinärsparte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Mit dem Geschäft von Elanco entsteht laut Konzernangaben ein neuer Player in dem Bereich Animal Health, der über ein breites Spektrum von Tierarten und Regionen hinweg zu den Top 3 zählt. Mit der Akquisition von Marken wie Advantage, Seresto, Drontal/Droncit oder Baytril stärkt Elanco insbesondere sein Portfolio führender globaler Marken und erweitert seine Forschungs- und Entwicklungspipeline.

Der Kaufpreis setzt sich aus einer Barzahlung von 5,3 Milliarden US-Dollar, die transaktionstypischen Kaufpreisanpassungen unterliegt, sowie Elanco-Aktien im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar zusammen. Das Transaktionsvolumen entspreche dem 18,8-fachen des Ebitda vor Sondereinflüssen der zwölf Monate bis zum 30. Juni von Bayer Animal Health, heißt es. Mit dem Abschluss der Veräußerung wird Mitte 2020 gerechnet.

„Diese Transaktion stärkt unseren Fokus als ein führendes Life-Science-Unternehmen“, sagte Bayer-Vorstandschef Werner Baumann. Die Trennung vom Animal Health-Geschäft stelle die größte Transaktion in einer Reihe von Portfoliomaßnahmen dar, die Bayer im November 2018 angestoßen hatte.

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