Rabattverträge

ABDA kontert Retax-Drohungen

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Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist die Schuldzuweisungen der Krankenkassen, was die Umsetzung der Rabattverträge angeht, offenbar leid. Bei einem Pressegespräch in Berlin wies ABDA-Präsident die jüngsten Vorwürfe der Kassen zurück: „Da ist viel Insuffizienz und Polemik auf unsere Kosten im Spiel“, so Wolf.

In den vergangenen Wochen hatten der Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) und der Arbeiter-Ersatzkassen-Verband (AEV) sowie die Deutsche BKK die „schleppende Umsetzung" der Rabattverträge kritisiert und Retaxationen in Aussicht gestellt. Der BKK zufolge war im vergangenen Jahr zeitweise nur jedes dritte austauschfähige Medikament substituiert worden; die Ersatzkassen reklamierten, dass ihnen alleine im Juli ein Schaden von 2,5 Millionen Euro entstanden sei.

In den Apothekerverbänden mehren sich die Anrufe Hilfe-suchender Apotheker, die Post von Kassen bekommen haben. Demnach wird zurzeit flächendeckend von einigen Kassen retaxiert. "Vollkommen zu Unrecht", wie ein Verbandsmitarbeiter gegenüber APOTHEKE ADHOC berichtete. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) bemühe sich, den Tatsachen auf den Grund zu gehen.

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