Würmer: Harmlos aber unangenehm

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Berlin - Vor allem Kinder sind häufig von Wurmbefall betroffen: Sie schlafen unruhig und leiden unter Juckreiz am Po. Für viele Erwachsene sind Würmer immer noch ein Tabu-Thema. Obwohl die Beratung unangenehm sein kann, ist der Wurmbefall in der Regel harmlos und ungefährlich.

Der Grund für den häufigen Befall bei Kindern ist das fehlende Hygienebewusstsein der Kleinen: Denn die Würmer gelangen über den Mund in den Körper. Häufig betroffen sind kleine Kinder, die ihre sandigen und verschmutzten Hände oder Gegenstände in den Mund nehmen. Wurmeier oder Larven können sich beispielsweise im Sand oder auf ungewaschenem Gemüse aufhalten und so in den Organismus aufgenommen werden. Einmal im Magen-Darm-Trakt angekommen schlüpfen die Eier und die Larven entwickeln sich zu ausgewachsenen Würmern.

Die Parasiten werden dann mit dem Stuhl wieder ausgeschieden und sind entsprechend zu finden. Am häufigsten ist ein Befall mit Madenwürmern: Meistens treten die Beschwerden dabei nachts auf, wenn das Weibchen die Eier in den After legt. Wenn die Kinder schließlich kratzen, können sich die Eier unter den Nägeln ansammeln und über die Hand erneut in den Mund gelangen. Es entsteht eine anal-orale Reinfektion und somit ein Kreislauf.

Die weißen Madenwürmer werden meist etwa zwei bis drei Millimeter lang und sind somit im Stuhl sichtbar. Mithilfe eines Klebefilm-Abstriches können sie eindeutig unter dem Mikroskop identifiziert werden: Dazu wird der Klebestreifen an den After geklebt und die daran haftenden Eier unter dem Mikroskop begutachtet. Anschließend kann die passende Therapie festgelegt werden.

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