Wien will die EMA

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Berlin - Nach Schweden und Deutschland bewirbt sich auch Österreich als neuer Standort für die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Mit dem Brexit wächst der Druck. Die offizielle Kandidatur soll in den kommenden Tagen an die EU-Gremien versandt werden.

Der Wechsel von London nach Wien wäre eine einmalige Chance, findet der Präsident des Pharmaverbands Pharmig, Martin Munte, der zugleich Geschäftsführer von Amgen in Österreich ist. „Gerade für Unternehmen im Bereich Pharma, Life Sciences und Biotech würden sich hervorragende, neue Perspektiven eröffnen.“

Wien sei aufgrund zahlreicher Faktoren geradezu prädestiniert als neuer Standort für die EMA: „Angefangen von der extrem hohen Lebensqualität und der zentralen Lage in Europa, über die Verfügbarkeit von top-qualifizierten Arbeitskräften bis hin zu einer sehr guten Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zwischen Universitäten, Industrie und Behörden.“

Man sei sich allerdings bewusst, dass sich auch andere europäische Länder intensiv darum bemühten, die EMA mit ihren über 800 Mitarbeitern ins Land zu holen. „Deshalb brauchen wir ein starkes, politisches Bekenntnis, ja, einen nationalen Schulterschluss, um diese wichtige europäische Behörde und zweitgrößte EU-Agentur nach Wien zu bekommen“, erklärte Munte.
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