USA

Ex-Pharmaboss Shkreli bittet um Schläge APOTHEKE ADHOC, 30.09.2016 14:22 Uhr

Berlin - Der frühere Pharmamanager Martin Shkreli hat sich in der Vergangenheit bei vielen Menschen unbeliebt gemacht. Bis zu Beginn dieses Jahres war er Chef der amerikanisch-schweizerische Turing Pharmaceuticals AG, und sorgte in dieser Position für einen Pharmaskandel in den USA. Von einen Tag auf den anderen erhöhte er den Preis für das Präparat Daraprim, das vor allem bei HIV-Patienten eingesetzt wird, um das 55-Fache. Jetzt will er stattdessen Gutes tun.

Inzwischen hat Shrekli seinen Chefposten abgegeben, zuletzt war es deutlich ruhiger um ihn geworden. Jetzt zieht er erneut mit einer skurrilen Aktion die Aufmerksamkeit auf sich. Der als „meistgehasster Mann im Internet“ verrufene Manager bittet nun öffentlich um Prügel.

Über Twitter rief er seine Follower dazu auf, über die Seite giveforward.com für den krebskranken Sohn eines verstorbenen Kollegen zu spenden. Im Gegenzug haben die Spender die Chance, sich von dem Ex-Pharmachef etwas zu wünschen. Der glückliche Gewinner könne frei wählen: „Eine Backpfeife, ein Faustschlag, ein Dinner oder was immer er will“, so Shkreli.

Welcher Wohltäter die Wahl bekommt, soll per Los entschieden werden. Ursprünglich wollte Shkreli den Meistbietenden zuschlagen lassen. Bisher sind auf der Spendenplattform knapp 11.000 Dollar zusammengekommen. 15.000 Dollar sind das Ziel der Aktion.

Der ehemalige Kollege von Shkreli verstarb am 24. September mit gerade einmal 29 Jahren. Er hinterlässt seinen fünf Jahre alten Sohn Tyler, der sich derzeit von seinem dreijährigen Kampf gegen seine Leukämieerkrankung erholt.
  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Neue Firmenzentrale

Dr. Falk lädt zum Architektenwettbewerb»

Gütesiegel

BGH: Auch Händler müssen Öko-Test bezahlen»

Alliance/Gehe-Deal

Pessina und die Allianz gegen Alliance»
Politik

Ärztemangel

Niedersachsen: Umsatzgarantie für Landärzte»

Registrierkassengesetz

FDP legt Gesetz gegen Bon-Pflicht vor»

„Systematisch demontiert und des Landes verwiesen“

Lieferengpässe: Sanacorp klagt die Politik an»
Internationales

Minderheitsbeteiligung in Lieferdienst

Ärger mit Kartellamt: Amazon investiert in Deliveroo»

Grenz-Schmuggel

Mit Drogen im Koffer zum Osnabrücker Weihnachtsmarkt»

Tschechien

Computervirus legt Klinik lahm»
Pharmazie

Orale Kontrazeptiva

Ein Stern, der vor Schwangerschaft schützt»

Altersbedingte Makuladegeneration

Beovu: Konkurrenz für Eylea»

Neurodegenaration

Demenz durch zu viel Salz?»
Panorama

Inhaberin von Shitstorm geschockt

Apotheke vertreibt Bratwurststand und weiß nichts davon»

Nachtdienstgedanken

Last-Minute-Backen dank Notdienst»

Nach dem Pharmaziestudium in den Journalismus

„Der Leser soll nicht merken, wie viel er gerade lernt“»
Apothekenpraxis

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Bon nur mit Unterschrift gültig»

Todesspritze für Ehemann

Mordversuch mit Insulin – Polizistinnen verurteilt»

So sollen Heilberufler kommunizieren

Arzt und Apotheke: Gematik will Fax ersetzen»
PTA Live

Giftstoffe

Acrylamid in der Weihnachtsbäckerei»

Polyneuropathie

Taubheitsgefühle mit TCM lindern»

Viruserkrankungen bei Kindern

Drei-Tage-Fieber: Harmlose Herpesinfektion»
Erkältungs-Tipps

Lungenerkrankungen

Erkältung bei COPD & Asthma»

Nahrungsergänzung im Winter

Zink & Vitamin C: Das Erkältungs-Duo»

Erkältungstipps

Anatomische Erkältungsreise: Nasennebenhöhlen»
Magen-Darm & Co.

Fermentierte Lebensmittel

Besser als Probiotika? Kombucha, Kimchi & Co.»

Funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

Reizmagen: Vielseitiger Symptomkomplex»

Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern

Dreimonatskoliken: Schreiattacken mit unklarer Ursache»
Kinderwunsch & Stillzeit

Fitness in der Schwangerschaft

Mit Pilates durch die Schwangerschaft»

Tabuthema Pilzinfektionen

Vaginalpilz in der Schwangerschaft»

Wochenbettdepression

Vom Tief nach der Geburt»