Russland: Boom bei QR-Fälschungen

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Berlin -

In Russland blüht nach der Verhängung neuer Corona-Einschränkungen für Nicht-Geimpfte und Nicht-Getestete das Geschäft von Betrügern.

Von mehr als 200 Internetseiten, die seit Jahresbeginn blockiert wurden, sei auf vielen mit gefälschten medizinischen Dokumenten gehandelt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. So generierten Betrüger QR-Codes, die man etwa in Moskau seit kurzem braucht, um ins Restaurant zu gehen.

Eigentlich sollen die Codes, die als digitaler Impfnachweis dienen, auf einer staatlichen Seite heruntergeladen werden. Für Ausländer beispielsweise, die nicht im russischen Gesundheitssystem registriert sind, ist das aber nicht möglich. Auch viele Russen klagen über technische Probleme.

Russland verzeichnet seit Tagen Rekordwerte bei den täglichen Corona-Todesfällen und massiv gestiegene Neuinfektionszahlen. Im größten Land der Erde ist vor allem die besonders ansteckende Delta-Variante des Virus weit verbreitet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat Russland deshalb als Virusvariantengebiet eingestuft.

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