Gesundheitscheck

Fast-Food-Fan Trump muss zum Arzt dpa, 12.01.2018 13:53 Uhr

Washington - Im Oval Office steht seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump wieder die Büste eines Mannes, dem unter anderem ein besonders berühmt gewordenes Zitat zugeschrieben wird: „First of all – no sports!“ („Zuallererst – kein Sport!“). Trumps Amtsvorgänger Barack Obama hatte sein Abbild einst zugunsten von Martin Luther King entfernt. Dass nun wieder Winston Churchill im Amtszimmer des Präsidenten im Weißen Haus steht, mag eine gewisse Vorbildfunktion von Großbritanniens legendärem Weltkriegs-Premier für Donald Trump dokumentieren.

Sicher ist: Trump mag keinen Sport. Der menschliche Körper verfüge nur über ein begrenztes Maß an Energie, durch Sport werde dieses verringert. Damit meint Trump jedoch nicht sein geliebtes Golfspiel. Das soll er exzellent beherrschen. Doch dabei fährt er zum Schutz vor der Hitze Floridas üblicherweise im Buggy von Loch zu Loch.

Ob das fulminante Schwingen mit Hölzern und Eisen in Kombination mit Schreibtischarbeit und möglicherweise ein bisschen viel Fernsehen gut für ein 71 Jahre altes Kreuz ist, muss jetzt ein Medizincheck ergeben: Zum ersten Mal im Amt muss Donald Trump, der älteste Mann, der je ins Amt des US-Präsidenten gewählt wurde, offiziell zum Arzt.

Die Mediziner im renommierten Walter-Reed-Militärkrankenhaus vor den Toren Washingtons sollen den Präsidenten heute auf seine Gesundheit checken – buchstäblich auf Herz und Nieren prüfen, ob der Präsident amtstauglich ist. Später will der Arzt im Weißen Haus, Ronny Jackson, eine Zusammenfassung der Ergebnisse öffentlich machen, kündigte eine Regierungssprecherin

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