Wave: Apotheken-Website als Mini-Amazon

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Berlin - Wave reformiert sein Softwareangebot für Apotheken: Mit einem Update führt die Pharma-Privat-Tochter Apotheken-Website und Onlineshop zusammen. Neben Design-Anpassungen soll dabei mit neuen Funktionen vor allem die Usability aufseiten der Endkunden erhöht werden, denn: „Was Kunden von Amazon, Zalando & Co. gewohnt sind, erwarten sie auch von der Vor-Ort-Apotheke“, so das Unternehmen.

„Entwicklungen wie Mobile Usability und User Experience sind deshalb heutzutage ein Muss. Auch ältere Patienten sind immer mobile-affiner“, erklärt dazu Wave-Geschäftsführer Oliver Prönnecke. „Wird es für Apothekenkunden jetzt schon zur Selbstverständlichkeit, auf die Homepage der Apotheke ihres Vertrauens zu gehen, und erleben sie, wie einfach digitale Kommunikation und Onlineshopping sind, werden sie auch in Zukunft beim E-Rezept auf die Vor-Ort-Apotheke setzen. Sie wissen dann bereits, dass ihre Apotheke digital gut aufgestellt ist.“

Das neue Design- und Funktionsupdate bei den Kunden-Websites soll dem Rechnung tragen: Die bisher getrennten Bereiche Website und Onlineshop sollen zu einem Gesamtprodukt verschmolzen werden, damit die Kunden direkten Zugriff auf alle wichtigen Funktionen und Inhalte haben. Neben neuem Design werde der Fokus dabei auf die Onlinetransaktionen der Apotheken gelegt: Medikamentenreservierung, Rezepteinlösung und Beratungsanfragen wurden optimiert und werden nun prominent dargestellt. Auch eine Übersicht über vergangene Bestellungen, zuletzt angesehene Produkte und Cross-Selling sowie eine optimierte Darstellung für Mobilgeräte sollen zu einem positiven Kundenerlebnis auf der Internetseite führen.

Das erfülle nicht nur die Erwartung der heutigen Patienten, sondern könne auch eine Abwanderung zur Online-Konkurrenz vermeiden und Umsätze erhalten. „Mit diesem Update, und ebenso allen kommenden Neurungen, investieren wir in die Zukunftsfähigkeit der Vor-Ort-Apotheke“, sagt Prönnecke. „Wir wollen den Alltag durch Digitalisierung erleichtern und den Apotheken möglichst viel Arbeit abnehmen, damit sie sich voll und ganz auf ihre Patienten konzentrieren können – in Zeiten des wachsenden Onlinehandels ist dies wichtiger denn je.“

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