Spahn/Lauterbach zum Impfstoff: Durchbruch, aber ...

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Berlin - Die Fortschritte des Mainzer Unternehmens Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer seien „sehr ermutigend“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). „Stand heute wird es wahrscheinlich so schnell wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte einen Impfstoff gegen ein neues Virus geben können“, sagte Spahn. Es sei aber nicht „in den nächsten vier Wochen“ mit der Lieferung eines Impfstoffs zu rechnen.

Trotz schneller Fortschritte bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs steht der Bevölkerung nach Auskunft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein möglicherweise lebensrettendes Serum nicht binnen weniger Wochen zur Verfügung. Über die Frage, wer nach der erwarteten Zulassung eines Impfstoffs zuerst per Spritze geschützt werden soll, sollten alle Bürger diskutieren, forderte Spahn am Montag in Berlin.

Geimpft werden soll in Deutschland in Impfzentren, zudem sollen mobile Impfteams etwa in Pflegeeinrichtungen gehen. Spahn sagte: „In den nächsten sechs, acht, zehn Wochen werden nach und nach diese Impfzentren in der Vorhaltung sein.“ Das reiche zeitlich au

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Fortschritte von Biontech und Pfizer als „Durchbruch“ bewertet. „Es sind Zwischenergebnisse, aber diese Zwischenergebnisse fallen deutlicher aus, als es in Fachkreisen erwartet worden war. Das ist großartig.“ Es sei zudem ein Impfstoff, der wahrscheinlich nur wenige Nebenwirkungen habe. „Ich war immer fest davon überzeugt, dass uns der Impfstoff gelingt“, sagte Lauterbach. Er könne sich vorstellen, dass der Impfstoff im Januar erstmals zum Einsatz kommen könnte.

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