So funktioniert der Riech-Test

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So funktioniert der Riech-Test

Berlin - Neben Husten und Atemproblemen kann bei Covid-19 auch die Riechfunktion beeinträchtigt sein. Denn Geruchsverlust gehört bei einer Sars-CoV-2-Infektion zu einem der häufigsten Symptome. Riech-Tests mit speziellen Karten sollen einen ersten Eindruck über eine eventuell eingeschränkte Riechfunktion geben. Teil 4 unserer Video-Serie „Laientests im Check“.

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Zahlreiche Menschen erfahren während einer Coronainfektion einen Geruchsverlust. In einigen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass über 70 Prozent aller Covid-Patienten schlechter riechen. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) führt neben den bekannten Symptomen wie Husten, Atemprobleme und Fieber nun Störungen des Geruchs- und des Geschmackssinns auf. Nach jetzigem Kenntnisstand scheinen Riechstörungen vor allem bei milden und moderaten Verläufen aufzutreten. Die genauen Zusammenhänge zwischen Symptom und Schweregrad der Erkrankung müssen allerdings weitergehend untersucht werden.

Riechtests können ein Indiz für eine Riechstörung liefern. Sie können jedoch keine eindeutige Aussage darüber treffen, ob der Anwender Corona hat oder nicht. Sie überprüfen lediglich ein Symptom. Diese Tests enthalten neben Riechkarten einen QR-Code für eine App. Der Anwender führt den Test App-gestützt durch. Die Karten enthalten mehrere Testfelder mit Aromen. Diese müssen vor Beginn freigerubbelt werden. Anschließend muss der Anwender jedem Feld einen Geruch zuordnen und diesem im Handy auswählen. Am Ende zeigt die App an, wie viele Gerüche richtig erkannt worden sind.

Konnten nicht ausreichend Gerüche erkannt werden, so kann es sein, dass der Geruchssinn eingeschränkt ist. Natürlich kann dies auch bei anderen Leiden als Covid-19 der Fall sein, darauf weist auch der Test hin. Alleine eine Erkältung kann den Geruchssinn einschränken. Dennoch: Anwender, die die überwiegenden Felder nicht richtig zuordnen konnten, sollten einen Coronatest in Anspruch nehmen. Per Antigen-Schnelltest oder PCR-Test kann sichergestellt werden, ob die Riechstörung mit einer Coronainfektion zusammenhängt.

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