Sinovac: Entscheidender Test von Corona-Impfstoff in Brasilien

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Picovacc, so der Name des Impfstoffes, besteht aus Virusfragmenten, die selbst nicht mehr zur Replikation fähig sind. Am Tier war die Vakzine bereits Mitte Mai erfolgreich: Affen konnten nach der Injektion in ausreichenden Mengen Antikörper bilden und sich nicht mehr mit Sars-CoV-2 infizieren. Die Arbeiten zur Entwicklung eines Impfstoffes begannen im Januar in Zusammenarbeit mit weiteren akademischen Forschungsinstituten in China. Im April erhielt Sinovac die Genehmigung zur Durchführung der Phase-I/II-Studien. Die Phase-I-Studie schließt 144 gesunde Erwachsenen im Alter von 18 bis 59 Jahren ein. An Menschen wird seit Mitte April getestet.

Gegründet wurde Sinovac 2001 in Peking. nNach eigenen Angaben hat das Biotech-Unternehmen bereits mehrere Impfstoffe entwickelt, darunter ein Vakzin gegen das H1N1-Grippevirus. Mittlerweile ist das Unternehmen an der US-Börse notiert und nach eigenen Aussagen innerhalb kürzester Zeit schnell gewachsen. 2018 verzeichnete Sinovac einen Umsatz von rund 230 Millionen US-Dollar – mehr als dreimal so viel wie zwei Jahre zuvor. Der Impfstoff wir in Kooperation mit mit der Universität in Peking und der chinesischen Seuchenschutzbehörde entwickelt.

Grünes Licht für 2021

Experten sind zuversichtlich, dass es mehrere Erfolge bei den Impfstoffkandidaten geben wird. „Es wäre sehr viel Pech, sollten alle scheitern“, sagt etwa Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der WHO. Sie geht davon aus, dass Mitte 2021 ein Impfstoff in größerem Maßstab zur Verfügung stehen könnte. Doch selbst dann – das muss klar sein – wird Impfen vermutlich nur ein Baustein im Kampf gegen das Virus sein. Sie hält breite Corona-Impfungen Mitte 2021 für möglich.

 

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