Curevac startet klinische Prüfungen

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Berlin - Nachdem mit BioNTech im April bereits der erste Hersteller die klinischen Prüfungen für seinen Impfstoff gegen Covid-19 aufnehmen konnte, hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nun einem weiteren Unternehmen in Deutschland den Startschuss genehmigt: Die Tübinger Biotechfirma CureVac darf mit der Erprobung am Menschen beginnen.

Die Biotechfirma hatte Mitte Mai positive präklinische Ergebnisse zu ihrem Projekt veröffentlicht. Nun darf die Erprobung am Menschen starten. Für die Genehmigung hat das PEI eine sorgfältige Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten durchgeführt. Das Verfahren habe insgesamt nur neun Tage gedauert.

Ermittlung von Dosis und Verträglichkeit

An der Phase-I-Prüfung werden 168 erwachsene Patienten teilnehmen, von denen 144 mit dem Kandidaten geimpft werden. Während der Studie wird eine stufenweise Erhöhung der Dosis zur Ermittlung der generellen Sicherheit und Verträglichkeit erfolgen, außerdem soll dadurch die geeignete Dosis ermittelt werden, die für die Erzeugung einer spezifisch gegen Sars-CoV-2 gerichteten Antikörper-Immunantwort beim Menschen sorgt.

Wirkprinzip des RNA-Impfstoffs

Der Impfstoff der Firma CureVac ist ein RNA-Impfstoff. Er enthält genetische Informationen für den Bau des sogenannten „Spikeproteins“ des Sars-CoV-2-Erregers in Form der Ribonukleinsäure (RNA). Die RNA wird mit Lipidnanopartikeln als Hilfsstoff versetzt, damit die genetische Information nach der Applikation der Vakzine in die Körperzellen des Geimpften gelangen. Dort kann die RNA dann „abgelesen“ werden und die Oberflächenstrukturen des Virus werden produziert.

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