Cerascreen: PCR oder Antikörpertest von daheim

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PCR-Methode

Der Corona-Test mittels PCR-Methode ist teurer – inklusive Auswertung im Labor kostet ein Test 199 Euro. Laut Unternehmen ist die PCR-Methode komplexer und aufwendiger in der Durchführung. Jedoch sei diese Methode auch genauer, insbesondere im frühen Erkrankungsstadium, da die Methode nicht auf Antikörper, sondern auf das Virus selbst prüft. Zur Probenentnahme muss der Patient bei sich selbst einen Rachenabstrich durchführen. Hierzu findet er auf der Internetseite des Unternehmens eine Video-Anleitung. Experten halten diese eigenständige Probennahme für riskant. Ein richtig durchgeführter Rachenabstrich sei unangenehm – führt man ihn selbst durch, kann es sein, dass das Stäbchen nicht tief genug in den Rachen eingeführt wurde. Auch die Dauer ist entscheidend: Je länger das Stäbchen über die Schleimhaut bewegt wurde, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Virus aufgenommen wurde. Reichen das Video oder die beiliegende bebilderte Anleitung nicht aus, können sich die Kunden auch direkt an das Unternehmen wenden.

Der Test mittels PCR-Methode stellt dem Kunden nach maximal drei Tagen nach Laboreingang ein Ergebnis bereit. Dieses kann online im Kundenkonto eingesehen und bei Bedarf ausgedruckt werden. Cerascreen betont, dass die Wartezeit zwischen Durchführung und Ergebniseinsicht sehr kurz ist. Als einen weiteren Vorteil sieht Cerascreen das ausbleibende Infektionsrisiko im Wartezimmer. Dadurch, dass der Gang zum Arzt ausbleibt, wird das Ansteckungsrisiko, nicht nur mit Corona, verringert. Nicht geeignet sei der Test für Kinder unter 18 Jahren und für Menschen mit motorischen Einschränkungen. Beide Patientengruppen sollten den Test nicht alleine durchführen. Mit Hilfestellung sei dies allerdings möglich – es besteht keine generelle Kontraindikation.

Der Versand der Tests ist gratis. Auch die Kosten für die Einsendung in das prüfende Labor sind im Gesamtpreis bereits enthalten. Die Kunden haben bei Cerascreen ein 120-tägiges Rückgaberecht. Auf der Internetseite können interessierte Kunden direkt schauen, ob die Krankenkasse einen Teil der Kosten übernimmt. Einige Betriebskrankenkassen übernehmen jährlich über 200 Euro für solche Tests. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht, so erhält der Kunde einen 10 Prozent Gutscheincode für den nächsten Einkauf.

 

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