Jede fünfte Apotheke arbeitet im Notbetrieb

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Berlin - Kaum Gehör bei der Politik, ständig öffentlich diskreditiert von den Krankenkassen – doch die großen Alltagssorgen der Apotheker liegen ganz woanders: Immer häufiger berichten Inhaber von Schwierigkeiten bei der Personalsuche. Eine Umfrage von APOSCOPE, dem Panel von APOTHEKE ADHOC, zeigt, wie ernst das Problem Personalmangel ist – und was die Apotheker dagegen unternehmen.

Der Personalmangel ist in den meisten Apotheken bereits deutlich spürbar: 39 Prozent der Teilnehmer empfinden die Personalsituation als angespannt oder sehr angespannt. Für ein weiteres Drittel trifft dies zumindest teilweise zu. Dagegen empfindet nur jeder Vierte die Personalsituation nicht als angespannt.

In einigen Apotheken scheint die Situation geradezu gravierend zu sein: Fast 20 Prozent stimmten der Aussage vollkommen oder überwiegend zu, in ihrer Apotheke werde bereits im „Notbetrieb“ gearbeitet. Knapp die Hälfte der befragten Panelisten sind PTA. Von ihnen sieht sogar jede vierte ihre Apotheke im Notbetrieb.

Und es ist offenbar nicht leicht, Abhilfe zu schaffen: Laut der Umfrage unter insgesamt 466 teilnehmenden Panelisten gelingt es nur in jeder fünften Apotheke, offene Stellen schnell wieder zu besetzen. 46 Prozent haben dagegen Probleme bei der Suche.

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