Ich bezahle mit meinem Smartphone!

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„Auf dem Land ist Bezahlen mit dem Smartphone noch nicht so etabliert“, sagt Jaenicke. Umso besser, dass er es anbietet. „Es wird ein neuer Trend werden, so zu bezahlen“, meint er. Die Maschinerie sei angelaufen und nicht mehr zu stoppen. „Jeder Apotheker kann es anbieten, man muss nur das Gerät dafür freischalten. Es ist kostenfrei“, erklärt der Pharmazeut. „Und bald kommt Apple Pay“, sagt der Apotheker. Auch da will er mit seinem Team vorne mit dabei sein. Er sagt: „Mein Schwiegervater zum Beispiel ist über 70, er hat zwar ein Handy, wird aber vermutlich nicht mit NFC bezahlen. Aber bei Kunden unter 60 kann‘s losgehen.“

Von Anbietern seit Jahren als Bezahlen der Zukunft propagiert, läuft die Maschinerie in Deutschland nur zäh an. Denn die Deutschen sind ein Volk der Barzahler. Und sie stellen Fragen, was mit ihren Daten passiert. Passieren könnte. Da die Antworten internationaler Konzerne wie zum Beispiel Google nicht immer befriedigend ausfallen, behalten viele ihre klassische Bezahlweise bei.

Experten erinnern immer wieder daran, dass Google die gesamte Kaufhistorie seiner Kunden auswertet und die Daten mit Tochterfirmen teilt. Dann lieber Scheine und Münzen, sagen sich viele. Das Smartphone oder eine Uhr an der Kasse an ein Bezahlgerät zu halten, erscheint vielen unsicher. Dass der große Run auf Google Pay in seiner Offizin bislang ausblieb, nimmt Jaenicke gelassen. Gut Ding braucht Weile. Immerhin haben Kollegen angerufen, die ihn um Rat fragten, wie das denn so funktioniere mit diesem Google Pay.

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