Apothekenhonorar

Honorargutachten: 451.664,50 Euro APOTHEKE ADHOC, 21.12.2017 15:17 Uhr

Berlin - Mit der finalen Version des Gutachtens zum Apothekenhonorar ist die Debatte um die künftige Vergütung der Apotheken eröffnet. Noch will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) der Diskussion über die Neugestaltung der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) nicht vorgreifen. Klar ist aber bereits, was das Werk gekostet hat.

„Das Gutachten liefert eine Bestandsaufnahme und eine belastbare und transparente Zahlen- und Faktengrundlage zur Vergütung der Apotheken und des pharmazeutischen Großhandels“, sagt eine BMWi-Sprecherin auf Nachfrage. „Welche Schlüsse möglicherweise aus der Bestandsaufnahme gezogen werden sollen, ist eine Frage für eine künftige Bundesregierung. Dem kann ich nicht vorgreifen.“

Gemäß des Vertrages mit der Unternehmensberatung 2hm sei für das Projekt ein maximaler Abgeltungsbetrag in Höhe von 451.664,50 Euro inkl. Mehrwertsteuer vereinbart worden, so die Sprecherin weiter. Das Forschungsprojekt „Ermittlung der Erforderlichkeit und des Ausmaßes von Änderungen der in der AMPreisV geregelten Preise“ war im offenen Verfahren nach EU-Vergaberecht veröffentlicht und vergeben worden. Den Zuschlag hatte die Unternehmensberatung aus Mainz erhalten.

Das BMWi sei gesetzlich dazu verpflichtet, die in der AMPreisV festgelegten Vergütungsbestandteile regelmäßig anzupassen. Vor diesem Hintergrund habe man das Forschungsprojekt vergeben. Ziel des Forschungsvorhabens sei es gewesen, eine belastbare und transparente Zahlen- und Faktengrundlage zur Vergütung der Apotheken und des pharmazeutischen Großhandels zu schaff

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