Versorgung an Weihnachten

DocMorris muss passen, Apotheke springt ein APOTHEKE ADHOC, 28.12.2018 16:39 Uhr

Berlin - Lieferengpässe gibt es auch bei Versandapotheken. Wenn bei DocMorris das verordnete Medikament nicht verfügbar ist, geht das Rezept regelmäßig zurück an den Patienten. Kurz vor Weihnachten durfte eine Apotheke aus Zwickau dann einspringen und die Kundin aufklären.

Die Dame betrat kurz vor Weihanchten die Apotheke und legte das Rezept vor. Darauf waren drei Medikamente verordnet, unter anderem Hygroton (Chlortalidon). Doch das Diuretikum war bei DocMorris in der verordneten Stärke nicht verfügbar, so dass das Rezept zurückgeschickt wurde. Ausgestellt worden war es am 19. Dezember.

Dass das Rezept bereits einmal in die Niederlande und zurück gereist war, erkannte die Apothekerin an der typischen Codierung auf der Rückseite. Es kommt immer mal wieder vor, dass die Patienten mit ihren Rezepten in die Apotheke kämen, wenn die Versandapotheke nicht liefern könne, berichtet die Apothekerin. Kollegen haben dasselbe erlebt. Immerhin gibt es dann die Gelegenheit, sich mit den Menschen über den Wert der Akutversorgung zu unterhalten.

In diesem Fall machte die Kundin auch gar keinen Hehl daraus, dass sie sich erst an DocMorris gewandt hatte. Im Gegenteil: Sie wollte nur das Hygroton ausgehändigt bekommen, die anderen Präparate würde DocMorris bestimmt noch schicken. „Das glaube ich kaum, wenn sie das Rezept noch hier haben“, klärte die Apothekerin sie auf. Die Kundin habe die Apotheke daraufhin unverrichteter Dinge verlassen, berichtet die Inhaberin.

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